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Heidebahn Buchholz (Nordheide) - Handeloh - Soltau (Han) - Walsrode - Hannover
 

Ertüchtigung der Heidebahnstrecke

Die Ertüchtigung der Heidebahn Buchholz (Nordheide) - Soltau - Hannover startete im Mai 2009. Der Ausbau der insgesamt 107 km langen Heidebahn-Strecke erfolgt in drei Abschnitten:

1. Bennemühlen – Walsrode (Baumaßnahmen abgeschlossen)
2. Walsrode – Soltau (Inbetriebnahme im sanierten Streckenzustand voraussichtlich im Dezember 2016)
3. Soltau – Buchholz i.d.N. (Baumaßnahmen abgeschlossen)

Die Kosten für die gesamte Maßnahme liegen bei über 100 Millionen Euro. Nach der Inbetriebnahme aller drei Bauabschnitte, geplant für den Fahrplanwechsel im Dezember 2016, soll Hannover von Buchholz in der Nordheide aus stündlich in einer Stunde und 50 Minuten erreichbar sein.

Bauarbeiten an der Heidebahn-Strecke südlich von Handeloh


Im Bereich des Landkreises Harburg wurden die folgenden Maßnahmen ausgeführt:

Um die Höchstgeschwindigkeit auf der Heidebahn von 80 km/h auf 120 km/h anheben zu können, wurden alle niveaugleichen Bahnübergänge technisch gesichert oder aufgehoben.

Die Stationen Handeloh und Holm-Seppensen erhielten eine einheitliche Bahnsteighöhe von 55 cm, so dass das Ein- und Aussteigen wesentlich erleichtert wird. Die Bahnsteige sind 140 m lang. In Handeloh wurden neue Außenbahnsteige in Betrieb genommen.

Die Stationen wurden mit Wetterschutzhäuschen und Bahnhofsuhren ausgestattet. Außerdem wurden Lautsprecher angebracht, so dass nach Fertigstellung der Baumaßnahmen Fahrgäste bei Unregelmäßigkeiten und Verspätungen informiert werden können. Auf allen Verkehrsstationen wurden sogenannte "Dynamische Schriftanzeiger" installiert, die die Kunden bei Unregelmäßigkeiten im Zugverkehr informieren.

Im Herbst 2016 werden auch die Haltepunkte Suerhop, Büsenbachtal und Wintermoor modernen Standards angepasst. Dann sind auch diese Stationen barrierefrei. Der Fahrgastbeirat bemüht sich zur Zeit darum, dass die Fahrkartenautomaten blendfrei aufgestellt werden.
 

Fahrplankonzept: Fahrgastbeirat fordert Verlängerung der Heidebahn-Züge bis Hamburg-Harburg

Die Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) hat ihr Angebots- und Fahrplankonzept für die Heidebahn nach Abschluss der Streckenertüchtigung im November 2015 vorgestellt. Der neue Fahrplan sieht im Wesentlichen einen Stundentakt auf der gesamten Heidebahn an allen Wochentagen vor.

Abweichend von der ursprünglichen LNVG-Konzeption aus dem Jahr 2005 sollen die Fahrzeiten um 30 Minuten verschoben werden. Somit wird in Buchholz (Nordheide) zukünftig der Anschluss an die "schnellen" metronom-Züge (RE) nicht erreicht. Es kommt zu längeren Wartezeiten, und Fahrgäste aus der Heide erreichen nur den "langsamen" metronom (RB) mit Halt an allen Unterwegsbahnhöfen. 

Zum Ausgleich dieser Verschlechterungen fordert der Fahrgastbeirat, dass die RegionalBahn-Linie RB38 (Heidebahn) bis Hamburg-Harburg verlängert wird. In Harburg bestehen Anschlüsse an die S-Bahn-Linien S3 und S31 in die Hamburger Innenstadt, in die City Süd, nach Stade sowie an den Regional- und Fernverkehr.

Die verschiedenen Fahrplankonzepte der LNVG aus den Jahren 2005, 2010 und das aktuelle Konzept für das Fahrplanjahr 2017 haben wir in einer Tabelle (PDF, 153 kB) zusammengestellt, so dass ein einfacher Vergleich der Reisezeiten für alle Stationen der Heidebahn möglich ist.

Alle Details zu diesem Thema hat der Fahrgastbeirat in einem Positionspapier (PDF, 93 kB) zusammengestellt. Die Landräte der Landkreise Harburg und Heidekreis sowie der Bürgermeister der Stadt Buchholz in der Nordheide haben sich den Forderungen des Fahrgastbeirates angeschlossen. Die Drucksache des Rates der Stadt Buchholz zu diesem Thema finden Sie hier (PDF, 100 kB), ein Schreiben des Bürgermeisters der Stadt Buchholz an den Geschäftsführer der Landesnahverkehrsgesellschaft steht hier (PDF, 435 kB) zum Download bereit.


Moderne Triebwagen

Die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH hat im Dezember 2009 bei Alstom moderne Dieseltriebwagen für die Kursbuchstrecken 123 Buchholz (Nordheide) - Soltau - Hannover und 116 Bremen - Soltau - Uelzen bestellt. Es handelt sich dabei um 27 Regionalzüge vom Typ Coradia Lint 41 im Gesamtwert von rund 72,3 Millionen Euro.

Die Coradia Lint Züge sind bis zu 120 km/h schnell und bieten den Fahrgästen 126 Sitzplätze, davon acht Plätze in der 1. Klasse. Alle Triebwagen sind mit Rußpartikelfiltern ausgerüstet und verfügen über einen Wickeltisch.

Videoüberwachungseinrichtungen sorgen für Sicherheit. In den Einstiegsbereichen sowie an den zwei Rollstuhlplätzen sind Notsprecheinrichtungen angebracht. Ab Mitte Dezember 2012 werden Monitore der Fahrgastinformation in den Innenräumen der Triebwagen dienen. Eine detaillierte Beschreibung der Fahrzeuge finden Sie in einem Typenblatt (PDF, 396 kB).
 

Mobilitätseingeschränkte Fahrgäste

Die Regionaltriebwagen sind nach den neuesten Bedingungen zur Barrierefreiheit (TSI PRM) ausgestattet, die das Reisen für Personen mit eingeschränkter Mobilität deutlich verbessern. Eine Rollstuhlrampe, zwei Rollstuhlplätze, eine behindertenfreundliche Toilette, zusätzliche Bedienelemente wie separate Anforderungstaster, Notsprechtaster, akustische Signalisierung des Türzustandes, kontrastreiche Innenraumgestaltung, verbesserte Ertastbarkeit von Bedienelementen, breitere Sitze für mobilitätseingeschränkte Personen und spezielle Führungsleisten an den Fahrzeugaußentüren für sehbehinderte Fahrgäste erleichtern die Reise. Die automatische Spaltüberbrückung (Schiebetritt), die niveaugleich an den Fahrzeugfußboden anschließt, ermöglicht allen Fahrgästen einen bequemen und sicheren Einstieg.

Bitte beachten Sie, dass der Haltepunkt Suerhop für Rollstuhlfahrer nicht geeignet ist. Der Bahnsteig ist dort so tief, dass der Höhenunterschied zwischen Fahrzeug und Bahnsteig auch durch die fahrzeugseitige Rollstuhlrampe nicht überwunden werden kann.
 

Hinweis für Reisegruppen

Die Lüneburger Heide ist nicht nur während der Heideblüte ein lohnendes Ausflugsziel. Wenn Sie als Gruppe eine Reise mit erixx - Der Heidesprinter planen, melden Sie Ihre Reisegruppe bitte rechtzeitig an. So können die Kapazitäten gegebenenfalls angepasst werden. Das gilt ganz besonders für Reisegruppen, die mit dem Fahrrad unterwegs sind. Ihre Anmeldung können Sie ganz einfach online vornehmen: Anmeldung von Reisegruppen.
 

Betreiber erixx GmbH

Als Gewinnerin einer europaweiten Ausschreibung der Betriebsleistungen wurde die Osthannoversche Eisenbahnen AG aus Celle (OHE) ermittelt. Die OHE hat für den Betrieb auf dem sogenannten Heidekreuz die erixx GmbH gegründet. Die erixx GmbH hat am späten Abend des 10. Dezember 2011 den Betrieb auf dem Heidekreuz für acht Jahre aufgenommen. Das Heidekreuz besteht aus der "Amerika-Linie" Uelzen - Soltau - Bremen sowie der "Heidebahn" Buchholz (Nordheide) - Soltau - Hannover. 

Die Züge verkehren unter dem Markennamen "erixx - Der Heidesprinter". Mittelbar gehört die erixx GmbH zum Konzern der italienischen Staatsbahn Ferrovie dello Stato.

In den erixx-Zügen gilt ein Alkoholkonsumverbot. Das Reisendeninformationssystem der Deutschen Bahn liefert auch Echtzeitdaten für Züge der erixx GmbH. Die Wartung der erixx-Triebwagen erfolgt im Bahnbetriebswerk Uelzen der OHE.
 

erixx-Fahrplan (RB38)

Den Fahrplan für die Strecke Buchholz (Nordheide) - Soltau (Han) - Walsrode - Hannover Hbf (RB38) finden Sie auf unserer Fahrplanseite.


Fahrkarten und Tarife

Fahrkarten sind an den roten Fahrkartenautomaten der Deutschen Bahn erhältlich. Zusätzlich gibt es einen personenbedienten Verkauf (Fahrkartenschalter) in Buchholz (Nordheide), Schneverdingen, Soltau (Han), Bad Fallingbostel, Walsrode und Schwarmstedt.

In den Zügen der erixx GmbH gelten der DB-Tarif und der Niedersachsentarif. Das Schöne-Wochenende-Ticket, das Quer-durchs-Land-Ticket sowie das Niedersachsen-Ticket werden im erixx anerkannt.

Zwischen Handeloh und Buchholz (Nordheide) wird der Tarif des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV) angewendet. Für Zeitkarten findet der HVV-Tarif darüber hinaus zwischen Soltau (Han) und Buchholz (Nordheide) Anwendung. Sie können also beispielsweise eine durchgehende HVV-Monatskarte von Soltau zu einem beliebigen Ziel im HVV-Tarifgebiet erwerben.

Zwischen Bennemühlen und Hannover Hbf gilt der Tarif des Großraum-Verkehr Hannover (GVH). Zwischen Walsrode und Hannover Hbf kommt für Zeitkarten der GVH-Regionaltarif zur Anwendung. 

 

 

Fahrgastbeirat: Damit alles erreichbar ist.  |  Letzte Aktualisierung: 20.04.2017